Matthias Lorenz

Matthias N. Lorenz war – nach Stationen in Lüneburg und Bielefeld und lorenzGastprofessuren an der TU Dortmund und in Perth (AUS) – von 2012-2017 Assistenz-Professor für Gegenwartsliteratur am Institut für Germanistik in Bern, wo er gegenwärtig eine Professur für Neuere deutsche Literatur vertritt. Er leitet zwei SNF-Projekte (zur Gruppe 47 und zu Christian Kracht) und ist Verfasser von Monografien zu Judendarstellung und Auschwitzdiskurs bei Martin Walser (2005), zu Literatur und Zen­sur in der Demo­kratie (2009) und zur Rezeption von Joseph Conrads „Heart of Darkness“ in der deutschen Literatur von Kafka bis Kracht (2017). Er ist Mitherausgeber des Lexikons der ‚Vergangen­heits­­bewälti­gung‘ in Deutschland (3. Aufl. 2015) und der Reihe Figurationen des Anderen im Aisthesis-Verlag. Zuletzt ist erschienen: Matthias N. Lorenz / Christine Riniker (Hg.): Christian Kracht revisited. Irritation und Rezeption, Berlin 2018 (840 S.).

Aktuelle Forschungsprojekte: 

  • Werkbiografie Wolfgang Herrndorf (Krupp Stiftung);
  • »Doing Memory«. Eine prismatische Betrachtung politischer, medialer und künstlerischer Verhandlungen von rassistischerGewalt in Rostock-Lichtenhagen 1992-heute (VW Stiftung; zus. mit Tanja Thomas, Tübingen, und Fabian Virchow, Düsseldorf)