Team

Natalia Staszczak-Prüfer kommt aus Warschau und wohnt seit 2012 in Berlin. Sie nataliastudierte sowohl an der Theaterakademie in Warschau als auch an der Freien Universität zu Berlin und ist ausgebildete Theaterwissenschaftlerin. Während ihrer Studienzeit in Warschau gründete sie gemeinsam mit ihren Kommiliton*innen die Online-Zeitschrift Teatrakcje. Sie schreibt für verschieden Zeitschriften und Internetportale, unter anderem taniecPOLSKA(pl), Dwutygodnik.com, Nachtkritik.de, Teatr. Eine Sammlung ihrer Artikel über Themen wie Theater, Literatur, Kino und Tanz finden Sie auf ihrer homepage. Darüber hinaus arbeitet Natalia Staszczak-Prüfer als Übersetzerin von Theaterstücken vom Deutschen ins Polnische. Sie ist im Rahmen des Projekts Lesezyklus – Lektury für das Konzept verantwortlich und übernimmt die künstlerische Projektleitung und unterstützt das Team in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Luba Kemenova stammt aus Wladiwostok in Russland und kam über verschiedene, in 22007880_10155566154181542_538169821779826951_nder Welt verteilte, Zwischenstopps wie Neuseeland, Jordanien und Thailand nach Deutschland. Bereits während ihres Studiums engagierte sie sich in den Bereichen  NGOs, Eventorganisation und Projektmanagement.  Sie ist Gründerin und Kopf des Vereins ostPunkt e.V.. Der Verein wurde im Jahr 2016 gegründet, mit dem Ziel die Kultur aus Osteuropa in Berlin und Brandenburg zu fördern. Darüber hinaus  betreibt Luba Kemenova das Café ostPost berlin – Sprachen, Bücher, Kultur aus Osteuropa.  ostPost berlin ist eine Art Insel für Osteuropa-Interessierte in Berlin. Hier bekommt man Übersetzungen in alle gängigen osteuropäischen Sprachen, Bücher von osteuropäischen Autoren, sowie Kulturveranstaltungen für Kinder und Erwachsene. Des Weiteren arbeitet sie als Russischlehrerin und Übersetzerin.

Peri Bausch stammt aus Limburg an der Lahn und studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Friedrich-Schiller- Universität22051274_10208253385292226_1795158740373976962_o (1) Jena. Derzeit absolviert sie den Masterstudiengang Osteuropastudien mit Schwerpunkt Geschichte an der Freien Universität zu Berlin. Seit 2018 arbeitet sie als Freiberuflerin und ist für die Presse- & Öffentlichkeitsarbeit im Projekt Lesezyklus – Lektury zuständig.

Die Schauspielerin Eliza Natalia Fort wurde 1990 in Kielce, Polen geboren und Berlin ist seit 2009 Elizaihre Wahlheimat. In der Hauptstadt besuchte sie von 2012 bis 2016 die „Reduta Berlin Schauspielschule“ und schloss diese mit dem Diplom zur Theater – & Filmschauspielerin ab. Seitdem arbeitet sie  freiberufliche als Schauspielerin sowie als Sprachtrainerin für polnische und deutsche Sprache. Eliza Natalia Fort unterstützt das Projekt Lesezyklus – Lektury  als Schauspielerin  und ist für die Pressearbeit zuständig.

 

Dominika Otlewska-Dräger ist gebürtige Polin, die 2003 nach Berlin kam. HierDominika absolvierte sie das Studium „European Master in Intercultural Education“ an der FU Berlin und schloss die Schauspielausbildung an der Schauspielschule für Theater und Film Reduta-Berlin ab. Einen tieferen Einblick in die Kultur, das  Land und die deutsche Sprache – die sie heute ihre Schwiegermuttersprache nennt – konnte Dominika durch das Studium der Deutschen Literatur und Kulturwissenschaft an der HU Berlin erhalten. Über 5 Jahre lang betreute sie internationale Theaterprojekte, Festivals und Ausstellungen an der Schauspielschule Reduta-Berlin. Dominika Otlewska-Dräger war auch als freie Dolmetscherin und Übersetzerin tätig. Sie leitete Theaterworkshops und trat vor Publikum mit Chanson- und Lesungsprogrammen auf. Seit 2016 unterrichtet sie hauptsächlich Deutsch als Fremdsprache und Polnisch.

Mustafa Eldino stammt aus der Türkei und wuchs in Berlin auf. Schon mit 8 Jahren mustafabegann er das Studium der türkischen Langhalslaute (Baglama). Nach ersten Solo-Auftritten spielte er in verschiedensten Gruppierungen sowohl traditionelle türkische Musik wie auch Jazz, Soul und Ethnopop. Herauszuheben sind seine Auftritte beim Jazzfest Hannover, bei der „Yehudi Menuhin Foundation“ und beim Transglobal Counterblast Festival. In letzter Zeit wendet er sich verstärkt der Worldmusic zu und arbeitet mit indischen, arabischen und japanischen Musikern zusammen. Seit 1987 ist er als Dozent und Leiter verschiedener Jugendbands tätig. Er gilt in Berlin als einer der Interpreten der türkisch-orientalischen Musik, der Impulse setzt in den Bereichen Spieltechnik und Instrumentation. Neben der Saz(Baglama) spielt Mustafa El Dino auch die Darbuka (arabische Trommel), Ud (Laute), Nay (arab. Flöte), Mey (anatolische Flöte), Gitarre, Bass, Schlagzeug, Percussion und betätigt sich als Sänger.

Marika Graczyk ist Grafikdesignerin und lebt seit 2016 in Berlin. Damals kam sie für ein marikaPraktikum bei einem Berliner Verlag nach Deutschland und beschloss kurz darauf zu bleiben und mit der Berliner Start-up-Szene zusammenzuarbeiten. Marika Graczyk arbeitet als freiberufliche Illustratorin und interessiert sich für Fotografie und Visual Merchandising. Marika Graczyk unterstütz Lesezyklus – Lektury in der Entwicklung des Logos und der Werbeplakate.

Lisa Schröer studiert Kulturen und Literaturen Mittel- und Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist nebenbei freiberuflich tätig. Für das Projekt Lesezyklus – Lektury übersetzt sie Texte aus dem Polnischen ins Deutsche.

Der Theaterregisseur Wojtek Klemm, geboren 1972 in Warschau, emigrierte 1985 nach Deutschland, wo er an der Hfs „Ernst Busch“ sein Studium aufnahm. Seit 2005 arbeitet er als freier Regisseur in Polen, Israel und im deutschsprachigen Raum. Von 2007 bis 2009 war er für die künstlerische Leitung des Teatr Norwida (Jelenia Góra) zuständig. Das Theater wurde für die Spielzeit 2007/2008 von der polnischen Zeitung Dziennik zum Theaterort des Jahres gekürt. Die polnische Wochenzeitung Wprost wählte das Theater im Jahr 2009 unter die zehn interessantesten Theater Polens. Klemm realisierte in Israel und Polen verschiedene Erstaufführungen deutscher Autoren (bspw. Heiner Müllers Zement in Breslau, Anatomie Titus in Krakau, Philoktet in Lodz, Judith von Hebbel in Stettin). Des Weiteren arbeitet Klemm seit 2007 mit dem National Theater Teatr Stary in Krakau zusammen. In Deutschland arbeitet Klemm mit dem Deutschen Theater Berlin, der Volksbühne Berlin, dem Theater Luzern, dem Theater Neumarkt in Zürich sowie dem Schauspiel Stuttgart.

Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte auf Lehramt an der Georg August hans-jürgenhannemann
Universität Göttingen war Hans-Jürgen Hannemann als Regieassistent und Regisseur zunächst am Jungen Theater Göttingen, dann am Deutschen Theater Göttingen tätig. Hier arbeitete er u.a. mit F.K. Wächter, Dr. Rolf Johannsmeier, Mark Zurmühle, Roland Schäfer, Lutz Hübner und John von Düffel zusammen. Seit 2002 ist er freiberuflich als Regisseur und Schauspieldozent tätig. Von 2005-2008 enge Zusammenarbeit mit dem GRIPS Theater,Berlin. Fortbildungen im Fachbereich Improvisation u.a. bei Keith Johnstone. Hans-Jürgen Hannemann inszenierte über 25 Stücke in Berlin, Göttingen und Hamburg, darunter 3 Musical-Produktionen und eine Oper. Seit 2012 ist er stellvertretender Schulleiter an der Schauspielschule REDUTA-Berlin. März 2014 Gründung des Künstlerkollektivs dollytakestrip.

Dorota Stroińska wurde 1965 in Poznań geboren und lebt seit 1986 in Berlin. Sie_IMG_475904262017_1930 studierte Germanistik und Slawistik in Poznań, Berlin und New York und forschte im Karl Dedecius Archiv zu Theorie und Praxis der literarischen Übersetzung. Seit 1994 übersetzt sie deutschsprachige Literatur ins Polnische (u.a. Lutz Seiler, Christian Kracht, Ilse Aichinger, Karl Jaspers, Rüdiger Safranski) und auch polnische Literatur ins Deutsche (u.a. Kindersachbücher, Wojciech Kuczok). 1998 erhielt sie den Übersetzerpreis des polnischen Übersetzerverbandes. Sie ist Leiterin der Deutsch-Polnischen Übersetzerwerkstatt ViceVersa, Gründerin und Koordinatorin des deutsch-polnischen Übersetzerworkshops „sztamtysz“ in Berlin. Als Vermittlerin polnischer Literatur in Deutschland und deutschsprachiger Literatur in Polen konzipiert, organisiert und moderiert sie in Zusammenarbeit u.a. mit dem Literarischen Colloquium Berlin, dem Goethe-Institut, der Weltlesebühne Veranstaltungen für erwachsene und junge Leser. Wir freuen uns, Frau Dorota Stroińska als Moderatorin gewonnen zu haben, und danken ihr für die konzeptionelle Beratung.

Frau Stroińska wird am 15. Juni 2018 ein Übersetzungsworkshop „Weltreisen mit Ryszard Kapuściński oder Wörter und Geschichten im Gepäck“ für Oberstufenschüler*innen der Robert-Jungk-Oberschule anbieten. Nähere Infos finden Sie unter Kalender. Weltreisen mit Ryszard Kapuściński oder Wörter und Geschichten im Gepäck. Ein Übersetzungsworkshop für Oberstufenschüler der Robert-Jungk-Oberschule (Staatliche Europaschule Berlin Deutsch-Polnisch). Leitung und Organisation: Dorota Stroińska. Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jungen WeltlesebühneMit Unterstützung der Allianz Kulturstiftung „…for Europe“.

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Das Konferenzteam
© Andi Weiland

Karolina Golimowska, geboren in Aachen, aufgewachsen in Warschau arbeitet als Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin und Dolmetscherin für Polnisch sowie Autorin von Kurzprosa und journalistischen Texten. Sie studierte an der HU in Berlin und an der UCL in London. Es folgten längere Forschungsaufenthalte in den USA während der Promotion in Amerikanistik: an der University of Richmond in Virginia und der NYU in New York. Veröffentlichungen u.a. in Gazeta Wyborcza, Berliner Morgenpost, dem Deutsch-Polnischen Magazin Dialog, The European, Chimera, Wyspa und wissenschaftlichen Zeitschriften. 2014 wurde sie mit dem Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis in Kategorie Print ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin, wo sie derzeit auch an der Freien Universität lehrt.

Frau Golimowska unterstütz das Projekt Lesezyklus – Lektury im Rahmen der Lesungen als Dolmetscherin.

 

Lena Crohmal wurde 1990 im ukrainischen Czernowitz geboren. Sie wuchs in einer1074666_696742653675851_727395856_o dreisprachigen Familie in der Hauptstadt der Bukowina-Region auf, die für ihren multikulturellen Hintergrund berühmt ist. Nach erfolgreichen Abschluss ihres Masterstudiums in Philosophie an der Yuriy Fedcovych National University, entschied sie sich für den audiovisuellen Bereich. Sie begann ihre Karriere beim lokalen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Bukowina, für den Sie bereits als Autorin und Moderatorin tätig war. Anschließend arbeitete sie als Nachrichtenreporterin und Moderatorin für den privaten TV-Sender TVA. In 2,5 Jahren schuf sie zahlreiche Berichte, Magazinbeiträge und betrieb investigativen Journalismus. Ihr Schwerpunkt lag hier auf kulturellen und politischen Themen. Um ihre beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse zu professionalisieren, entschied sich Lena dazu, nach Polen zu ziehen, um dort ein zweites Masterstudium zu absolvieren. Mit einem weiteren Master in Journalismus und Kommunikation zog Lena im Sommer 2017 nach Deutschland. Hier begann sie ein Praktikum in der deutsch-französischen Produktionsfirma für Dokumentarfilm OVALmedia Berlin GmbH, manchmal dreht sie auch eigene Kurzfilme und lernt Deutsch.
Für das Projekt „Lektury“ dreht und schneidet sie das audiovisuelle Material. Dazu hilft ihr ihre dreijährige Erfahrung als Journalistin sowie das Interesse an osteuropäischer Politik und Kultur sehr.